Das Immunsystem Ihres Hundes – So stärken Sie es!

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Nicht nur bei uns Menschen ist ein starkes Immunsystem die Voraussetzung eines gesunden und langen Lebens, auch Hunde brauchen es, denn sie kommen ständig mit der Natur und verschiedenen Bakterien in Kontakt!

Die richtige Ernährung macht’s!
Eine gesunde Darmregelung ist das A und O, denn der Darm liegt im Zentrum des Immunsystems. Eine gesunde Ernährung schafft eine Grundlage für Vitalität und der daraus resultierenden Resistenz gegen Krankheiten, Viren, Bakterien und Co.
Vor allem nach einer Infektion mit Folgen einer Darmerkrankung ist es wichtig diesen wieder auf Trap zu bringen und dies ist mit kleinen Hausmittelchen möglich!
Rohkost ist eine gesunde Unterstützung, meist sind fein zerkleinerte Äpfel oder Karotten ideal. Sie enthalten viele Vitamine und fördern die Verdauung. Auch Hagebuttenpulver soll dies bewirken!

Verschiedene Pflanzenöle wie z.B. Sonnenblumen- oder Distelöle kann dem Futter einmal in der Woche beigemischt werden, diese enthalten ungesättigte Fettsäuren, welche Hunde nicht selbst herstellen können. Der Fettstoffwechsel wird dadurch reguliert und das Fell wird glänzender.

Propolis – das natürliche AntibiotikumDSC7058-Edit-Large
Propolis wird von Bienen produziert und kann nachweislich Viren, Bakterien und Pilze fernhalten. Es wird aus Knospen und teilweise aus Baumrinde gewonnen. Es dient zur Unterstützung und Verstärkung der Abwehrkräfte, zudem schützt es vor Wurmbefall und grippalen Infekten.
Prospolis kann sowohl in Pulver- als auch in Tröpfchenform verabreicht werden. Bei einem Hund ist der Tagesbedarf (Pulver) je nach Größe mit einer halben bis zwei Messerspitzen gedeckt.
Vorsicht! Tiere können jedoch auch allergisch auf Propolis reagieren, deshalb testen sie zuvor eine Salbe, die Propolis enthält, auf einer kleinen Hautstelle aus.

Honig

Honig
Honig ist nicht nur ein Wunderheilmittel für den Menschen sondern auch für Ihr Tier! Es hat eine sowohl antibiotische, als auch entzündungshemmende Wirkung und stärkt das Immunsystem enorm. Das Praktische an dem süßen Stoff ist, dass die dickflüssige Substanz unseren Tieren gut schmeckt! Das heißt, dass bei beispielsweise Wunden, die Flüssigkeit bedenkenlos weggeschleckt werden kann, im Gegensatz zu anderen vom Arzt verschriebenen Salben.
Die Tagesdosis bei Ihrem Vierbeiner beträgt ein bis zwei Teelöffel.
Auch auf Schürf- oder Brandwunden oder Hautentzündungen, kann Honig aufgetragen werden.

Katzenkralle

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Die Katzenkralle klingt nicht unbedingt appetitlich, hat jedoch eine unglaubliche Wirkung! Die aus den Tropen stammende Urwald-Liane hat eine besonders stärkende Wirkung auf das Immunsystem. So ziemlich alles an dieser Pflanze hat eine heilende Wirkung. Sie entzieht Toxine, fördert die Entstehung von weißen Blutkörperchen, hilft bei der Säuberung des Magendarmtrakts, währt Infektionen ab und ist sogar schmerzlindernd.
Die Dosierung am Tag beläuft sich hier, wieder abhängig von der Größe des Vierbeiners, auf 0,5 – 1 g.

Rezept Möhrenkekse

Zutaten:
300 g Maisgrieß

½ Karotte geraspelt
¼ Liter kochendes Wasser
2 Esslöffel Sonnenblumenöl
2 Esslöffel Honig
1 Ei

Hundekekse

Zubereitung:
Den Grieß zusammen mit dem Honig, dem Öl, der Karotte und einem Ei in eine Schüssel geben. Daraufhin mit dem heißen Wasser vermengen, bis eine teigartige Masse entsteht. Diese abgekühlt mit den Händen in die gewünschte Form bringen (z.B. Keksform, Kugeln, …). Zuletzt die geformten Kekse bei 180°C ca. 30 Minuten lang backen. (Ausgekühlt an Ihren Liebling verfüttern!)