„Kalter Hund“

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Jeder kennt sie, die beliebte Süßspeise, welche meist aus Kakao-Kokosfett-Creme und aufgeschichteten Butterkeksen hergestellt wird. Berühmt ist dieser Kuchen für seine Kastenform. Doch woher kommt eigentlich der Name „Kalter Hund„?

Ebenfalls besonders an dieser Keks-Torte ist, dass hierbei ein Kuchen hergestellt wird, den man nicht backen muss! Im frühen 20. Jahrhundert veröffentlichte die allseits bekannte Firma Bahlsen ein Rezept für die Leckerei.

Nicht nur als „Kalter Hund“ ist dieses Naschwerk bekannt, auch „Kalte Pracht“, „Kalter Igel“ oder „Keksmauer“ sind Bezeichnungen dafür.

Doch woher stammt nun eigentlich die Bezeichnung „Kalter Hund“?
Einerseits stammt der Name von den kastenähnlichen „Hunten“ (Förderwagen) im Bergbau ab, welche die Vorlage der heutigen Formen des Kuchens sind. Auf der anderen Seite wird die Oberfläche der Süßigkeit oft mit der feuchten Schnauze bzw. „kalten Schnauze“ eines Hundes verglichen.

Wer jetzt Hunger auf einen „Kalten Hund“ bekommen hat, für den haben wir hier noch ein Rezept!

Kalter Hund

Zutaten:

  • 300g Kokosfett
  • 125g Puderzucker
  • 50 Kakaopulver
  • 3 Eier
  • 2 Pkt. (Butter)kekse
  • evtl noch etw. Rum

Zubereitung:

Das Kokosfett in einer Mikrowelle oder einem Wasserbad schmelzen lassen und mit dem Kakao, den Eiern, dem Puderzucker und gegebenenfalls mit dem Rum vermengen und glatt streichen.

Eine Kastenform mit Frischhaltefolie auslegen und dann die Creme und die Kekse schichten. Fangen Sie an, indem Sie zunächst den Boden mit Creme bestreichen, daraufhin eine Schicht Kekse und wieder Creme. Der Kuchen sollte auch wieder mit dem Kakao-Kokos-Gemisch abgeschlossen werden.

Stellen Sie die Form daraufhin für 2 Stunden in den Kühlschrank. Nun kann er aus der Form genommen (gestürzt) und dann in Scheiben geschnitten werden.

Viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit!