Kinder und Tiere im Haushalt – ein starkes Team

Hunderatgeber

Ist erst mal ein Hund im Haus, so gibt es einen festen Tagesrythmus.
Mindestens drei mal am Tag gibts einen Spaziergang, für den Hund gibt es feste Spielzeiten und der Hund darf fast alles im Huashalt.

Doch kommt die freudige Nachricht, dass es Nachwuchs geben soll, ändert sich nicht nur das Leben der Hundebesitzer, sondern auch das Leben des Hundes.Die Mutter bekommt einen immer größer wachsenden Bauch, die Launen sind wechselhaft, das Haus wird umgeräumt und nach und nach werden die Bewegungen der werdenden Mutter schwerfälliger.

Auch für den Hund bricht eine neue Zeit an. Der Hund möchte auch auf den neuen NAchwuchs vorbereitet sein und das muss intensive Vorbereitung sein und darf auch seine Zeit in Anspruch nehmen.
Denn auch ein Hund kann eifersüchtig sein, denn die Hauptaufmerksamkeit bekommt nach der Geburt das Neugeborene und nicht mehr der Hund.
Was können Sie tun:
Beschäftigen Sie sich mit Puppen während der Schwangerschaft. So gewöhnt sich der Hund an den Anblick und das Gefühl, auch mal eine gewisse Zeit am Tag nicht beachtet zu werden.
Schaffen Sie neue Spiel- und Kuschelzeiten, an die sich Ihr Hund gewöhnen kann. Diese Zeiten sollen sehr intensiv sein und müssen zumindest die erste Zeit nach der Geburt eingehalten werden.
Ist der Nachwuchs erst einmal geboren, so sollte der Vater einen getragenen Body aus dem Krankenhaus mitbringen, an den Geruch des Babys kann sich dann der Hund schon mal gewöhnen.

Für den ersten Kontakt zwischen Baby und Hund gilt: Bedrängen Sie den Hund nicht, er soll selbst entscheiden, wann er mit dem Baby den ersten Kontakt aufnehmen möchte. Sie sollten nur dabei sein, besonders bei sehr agilen Hunden, wenn der Hund den ersten Schritt wagt.

Auch das Kind muss regeln lernen
Ist das Kind mobil, wird der Hund als Kuschel- und Spielpartner gesehen. Das ist natürlich super, denn im Rudel muss gespielt und gekuschelt werden.
Aber hier hat der Hund auch sein eigenes Reich, seine Rückszugsplätze und beim Spielen und Raufen gibt es Grenzen.
Lehren Sie Ihrem Kind, dass die Hundedecke, das Hundekissen oder das Hundebett das Reich des Hundes ist.Zieht sich der Hund in sein Reich zurück, so ist das Spiel vorbei.

Ohren- und Schwanzziehen sind prinzipiell tabu.
Jegliche Art von Zerrspielen sind verboten.
Der Hund soll nie das Gefühl bekommen, dass er der Stärkere ist.

Geniessen Sie die Zeit mit Hund und Kind unter einem Dach, es wird die schönste Zeit sein.