Inkontinenz: wenn es kein Halten mehr gibt

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Für unkontrollierten Harnverlust gibt es verschiedene Ursachen, meist ist es aber ein altersbedingtes Leiden mit chronischem Verlauf.
Die Folge ist immer gleich: ein See auf dem Teppich oder im Körbchen.

Inkontinenz beim jungen Hund:
hier handelt es sich meist um eine Demutsgeste, hier werden ein paar Tropfen verloren.

Altersbedingte Inkontinenz:
Durch fortschreitendes Alter wird die Muskulatur abgebaut, natürlich auch der Schließmuskel. Dies kann dazu führen, dass der Harn nicht mehr zuverlässig angehalten werden kann.

Krankheitsbedingte Inkontinenz:
Hierzu führen zahlreiche Krankheiten, meist Blasen- und Harnwegsinfektionen, Harnsteine, Tumoren in der Harnblase oder Kastrationen.

Wie kann dem Hund geholfen werden?
Die Hunde leiden merklich unter einer Blasenschwäche, denn sie verschmutzen ihre häusliche Umgebung, und besonders ihre Liegeflächen, nur sehr ungern. Zusätzlich sind sich die Tiere ihres Unvermögens wohl bewußt. Die Lösung liegt beispielsweise in kürzer aufeinander folgenden Austritten.
Decken Sie die Liegefläche Ihres Hundes mit einer waschbaren Decke ab, bedenken Sie, dass der Uringeruch oftmals bei einer Wäsche mit 40 Grad Celsius nicht aus den Textilien gewaschen sind.

Präventive Strategien
Fitte Hunde leiden nicht oder erst sehr spät unter Muskelschwund.
Achten Sie aus diesem Grund darauf, dass Ihr Hund ausreichend Bewegung bekommt und gesund ernährt wird, das richtige Futter ist oftmals ausschlaggebend.