Tag des Blindenführhundes

Aktuelles

Am 29. Januar 2016

Der Tag des Blindenhundes wird am 29. Januar 2016 begangen. Das Datum wurde aufgrund des Gründungsdatums der Hundeschule „The Seeing Eye, Inc.“ festgelegt. Diese Schule befindet sich in Morristown, im US-amerikanischen Bundesstaat New Jersey. Bereits seit 1929 werden dort Blindenhunde ausgebildet, was sie zur ältesten Hundeschule für Blindenhunde macht. Gegründet wurde die Schule von Dorothy Harrison Eustis.

Informationen über Blindenführhunde:

Blindenführhunde sind speziell ausgebildete Assistenzhunde, die blinden oder hochgradig sehbehinderten Menschen eine gefahrlose Orientierung sowohl in vertrauter als auch in fremder Umgebung gewährleisten sollen. Der Blindenführhund ist erkennbar an seinem weißen Führergeschirr. Dieses verpflichtet alle Verkehrsteilnehmer zu besonderer Rücksicht. Etwa ein bis zwei Prozent der Blinden in Deutschland besitzen einen Blindenführhund. Er gilt nach § 33 SGB V rechtlich als Hilfsmittel und deshalb werden die Kosten bei Vorliegen entsprechender Voraussetzungen von den Krankenkassen übernommen.
Ein Blindenführhund sucht auf Anweisung Türen, Treppen, Zebrastreifen, Telefonzellen, Briefkästen, freie Sitzplätze (beispielsweise in Bus oder Bahn) und vieles mehr. Ein gut ausgebildeter Blindenhund umgeht jegliche Art von Hindernissen oder zeigt sie durch Stehenbleiben an.

Zur Ausbildung zum Blindenführhund kommen nur friedfertige, intelligente, wesensfeste, nervenstarke, arbeitsbelastbare und gesunde Junghunde in Frage. Zudem müssen die Tiere einen intensiven Gesundheitstest bestehen, bei dem unter anderem Gelenke und Augen untersucht werden.