Sobald draußen etwas Schnee liegt und die Sonne scheint, zieht es viele Hundebesitzer an die frische Luft. Straßen und Wege sind oftmals aus Sicherheitsgründen mit Streusalz begehbar gemacht. Viele Hunde lecken an dem Streusalz oder schlucken dieses mit dem vermischten Schnee. Wo liegt hier die Gefahr?
Ist es für einen Hund gefährlich, Streusalz zu fressen?
Das handelsübliche Streusalz besteht zum großen Teil aus Kochsalz. Zudem kann es natürliche Nebenminerale enthalten. Zwar ist das Aufnehmen kleinerer Mengen nicht giftig, doch Vorsicht ist trotzdem geboten. Denn manche Streusalze oder Frostschutzmittel enthalten Ethylenglycol, eine geruchlose, süßlich schmeckende Substanz, die für Hunde eine Verlockung darstellt. Nur wenige Tropfen genügen, um eine Vergiftung hervorzurufen. Schwere Nierenschäden oder tödliches Nierenversagen sind die Folge. Vergiftungsanzeichen werden abhängig von der Giftmenge ein bis sechs Stunden nach der Giftaufnahme erkennbar. Im Akutfall reichen sie von torkelndem Gang über Erbrechen, beschleunigte Atmung und Krämpfe bis hin zur Bewusstlosigkeit.
Was kann ich tun, wenn er Streusalz gefressen hat? Weiterlesen »

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